MÄRZ 2012

Samstag 03.März 2012 - 21 Uhr

MARWIE

MARWIE


Die Berlinerin MARWIE zählt zu den wortwörtlich schönsten Stimmen der Berliner
Musik Szene.
„...Well done!“ schreibt das erfolgreichste Branchenblatt der Szene JAZZTHING
begeistert zur aktuellen Produktion „CLOSE TO YOU“.
In diesem Jahr ist MARWIE auf Deutschlandtournee um mit ihrer herausragenden
Band „Jazzklassikern ein betörend, relaxtes neues Leben
einzuhauchen“ (JAZZTHETIK).

„MARWIE`s samtweiche Stimme strahlt Natürlichkeit aus, die sich mit Sinnlichkeit und
Intimität über die Grenzen des Jazz hinwegsetzt“ (LG SZENE)

CLOSE TO YOU
Mit ihren Interpretationen öffnet MARWIE Parallelwelten aus Jazz und Pop und läßt sie
spürbar zu ihrem eigenen Lauschspektakel verschmelzen.
Souverän, fast respektlos, macht sie sich über Welthits her und verwandelt, nein
verzaubert sie zu MARWIE Songs. Diese Mixtur aus ruhigen Klängen, fast erotisch
herausfordernd, um dann wiederum geradlinig laszive Phrasierungen zu kreieren,
verleiht der Sängerin diese besondere Attitüde -fast süchtig machende
Unverkennbarkeit.

 

Karten Abendkasse 15.-/10.-€

Mittwoch 07.März - 20 Uhr JAM SESSION

Samstag 10.März 21 Uhr

SAMUEL TORRES Ibero American Project feat.Lara Bello (COL/P/D)

Samuel Torres (Kolumbien) Samuel Torres (Kolumbien)

SAMUEL TORRES IBERO-AMERICAN PROJECT
FEAT: LARA BELLO

PETER WENIGER, Saxofon
Niko Meinhold, Piano
Checho Gomez, Bass
Samuel Torres, Percussion
Feat: Lara Bello, Vocal
www.samueltorres.com
www.youtube.com/watch?v=hLgKoCiZYGo
http://www.myspace.com/86725478

Der Kolumbianer Samuel Torres ist einer der gefragtesten Perkussionisten des internationalen Latin-Jazz und -Pop. 1976 in Bogotá, der Hauptstadt Kolumbiens, geboren, wuchs Torres in einer Familie mit zahlreichen Musikliebhabern und professionellen Musikern auf und begann mit zwölf Jahren selbst Musik zu machen. Durch Ernesto Simpson, einen Musiker aus Kuba, tauchte er daneben immer mehr in die Welt kubanischer Rhythmen ein. Als Simpson 1999 in die USA ging um mit dem kubanischen LatinJazz-Star Arturo Sandoval zu spielen, folgte ihm Samuel Torres wenig später nach. Vier Jahre war er anschließend mit dem Grammy-Award-Winner auf Tour. 2002 zog der Perkussionist nach New York, wo er neben vielen anderen Musikern der Latin-Szene auch den afrikanischen Ausnahmebassisten Richard Bona traf, zu dessen fester Bandbesetzung er seither zählt. Die Liste bekannter Jazzgrößen, mit denen Torres bereits gespielt hat, ist beachtlich, darunter sind Tito Puente, Chick Corea, Paquito D'Rivera, Poncho Sanchez, Dave Valentin, Michael Brecker, Don Byron, Jeff "Tain" Watts, Mike Stern und Claudio Roditi. Daneben hat er an Aufnahmen von Latin-Pop-Stars wie Shakira, Marc Anthony, Thalia und Jerry Rivera mitgewirkt. Die aus Grananda stammende und in New York lebende Sängerin und Songwriterin Lara Bello beherrscht eine Vielzahl von musikalischen Stilen. Sie reichen von klassischer Musik und Flamenco bis hin zu Shomyo (buddhistischer Gesang aus Japan), Druphad, Overtone Gesang und Jazz. In 2010 wurde sie zur besten spanischen Weltmusikerin gekürt. 

 

Karten im VVK 18.-€ + Geb AK 25.-€

DAS MÄRZ HIGHLIGHT:

Samstag 17.März - 21 Uhr

MAUCHA ADNET celebrating Jobim - 50 years "the girl form Ipanema"

Maucha Adnet Maucha Adnet

1962, vier Jahre nach der „Erfindung“ des Bossa Nova durch Antonio Carlos Jobim, Vinicius de Moraes und João Gilberto mit „Chega de Saudade“, komponierte Jobim ein Lied, welches bis heute wie kein anderes für diese Mischung aus Samba und Jazz steht: "Garota de Ipanema". Ein Welthit wurde geboren.
Von Astrud Gilberto auf englisch eingesungen, trat das Stück seinen Siegeszug um den Globus an und streitet bis heute mit Pop-Songs wie „Yesterday“ um den Rang des meistinterpretierten Stücks der Welt.
1962 ist aber auch das Jahr, in welchem der bekannteste Komponist Brasiliens das erste Mal nach Amerika reiste, um dort bei der großen Bossa Nova Show in der Carnegie Hall aufzutreten.
Damit folgte sein internationaler Durchbruch, und die Entwicklung einer bis heute ungebrochen faszinierenden Musikrichtung nahm ihren Lauf.

Es gibt also etwas zu feiern im Jahre 2012, und wie ginge das gebührender als mit der Sängerin von Antonio Carlos Jobim und dem Schlagzeuger von Astrud Gilberto?
Mal rauchig sinnlich, mal jubelnd unbeschwert, jedenfalls immer authentisch und musikalisch auf höchstem Niveau: Maucha Adnet und ihr virtuoses Trio verzaubern vom ersten Ton an und nehmen das Publikum mit auf eine musikalisch Reise nach Brasilien, die von Liebe, Leidenschaft und Lässigkeit geprägt ist. 

Wer von Antônio Carlos „Tom“ Jobim in dessen letzter Schaffensperiode spricht, der kommt an Maucha Adnet nicht vorbei. Die in Rio de Janeiro geborene Maucha Adnet war zehn Jahre lang Jobims Sängerin. Von 1984 bis zu seinem Tod sang Maucha in dessen „Banda Nova“. Tourneen durch die USA, Israel, Japan und Europa sowie vier Alben, darunter das mit einem Grammy ausgezeichnete „Antonio Brasileiro“, dokumentieren die fruchtbare Zusammenarbeit. Auch andere prominente Musiker wie Chico Buarque, Caetano Veloso, Charlie Byrd, Randy Brecker und zuletzt Wynton Marsalis wussten das feinherbe, erotische Timbre ihrer Stimme zu schätzen.


Celebrating Jobim   



Duduka Da Fonseca wurde 1951 in Rio de Janeiro, Brasilien, geboren.
Er begann im Alter von 13 Jahren mit dem Schlagzeugspiel und trat bereits zwei Jahre später mit bekannten brasilianischen Musikern auf. Nach seinem Umzug nach New York 1975 spielte und nahm er auch weiterhin in Brasilien auf - mit Claudio Roditi, Paulo Jobim, Jaques Morelenbaum und Milton Nascimento, um nur einige zu nennen.
Im New York der späten 70er – als Samba Jazz noch keine Rolle in der Musikszene der Metropole spielte – war Duduka einer der wenigen Musiker, die der Brazil Jazz Szene zur Entwicklung verhalfen.
1986 gründete er die Brazilian Jazz All Stars, denen Künstler wie Randy Brecker, Eliane Elias und Bob Mintzer angehörten. Er formierte 1989 gemeinsam mit Romero Lubambo und Nilson Matta das noch heute bestehende Trio Da Paz, welches für den Indie Award als beste Latin Jazz Group 1993 nominiert wurde und den Jazz Journalists Association Award als bestes Brazilian Jazz Album 2002 gewann (Partido Out).
Duduka nahm als Schlagzeuger an der Produktion von über 200 Alben mit renommierten Musikern wie Antonio Carlos Jobim, Astrud Gilberto, Gerry Mulligan, John Scofield, Wayne Shorter,
 Eddie Gomez, Herbie Mann, Joe Henderson, Kenny Barron und John Patitucci teil.


Helio Alves wurde 1966 in Sao Paulo, Brasilien, geboren.
Bereits als Jugendlicher entdeckte er den Jazz für sich. Alves zog nach Boston und studierte am Berklee College of Music und siedelte 1993 nach New York um.
Seitdem erntete der Pianist und Komponist Helio Alves hohe Anerkennung als gefragter Sideman von Joe Henderson, Yo-Yo Ma, Paquito D´Rivera und Dave Samuels, nur um einige zu nennen.
Von 1995 bis 1997 tourte Alves ausgiebig mit Joe Hendersons DoubleRainbow Quartet und spielte auf seiner CD „Joe Henderson´s Big Band“, die einen Grammy gewann (1996).
Auch war er Pianist auf  der CD „Obrigado Brazil“ von Yo-Yo Ma (2003) und „Brazilian Dreams“ von Paquito D´Rivera (2002), die ebenfalls je einen Grammy gewannen.
 Neben seinen CD-Aufnahmen als Pianist von Herbie Mann, Phil Woods, Randy Brecker, The New York Voices, Mike Stern und vielen anderen, hat Helio Alves auch drei Alben unter eigenem Namen herausgebracht,
auf denen er gemeinsam mit John Patitucci, Al Foster, Nilson Matta, Duduka Da Fonseca, Romero Lubambo u.a. zu hören ist.


Der Bassist Uli Zrenner lebt nach seinem Studium in Wien und Würzburg als freischaffender Musiker in Regensburg. Als gefragter Live-Musiker findet man ihn bei Formationen diverser Genres vom Jazz-Trio bis hin zum Drum ´n Bass-Ensemble wieder.
So spielte er u.a. mit Spanky Wilson, Elena Tourbina, Robby Ameen, Anne Carleton, Herbie-Smith-Department Vienna, Konstantin Wecker und Barbara Dennerlein.
Seit drei Jahren begleitet er Maucha Adnet auf ihren Deutschland-Tourneen.


Besetzung:

Maucha Adnet (A.Carlos Jomim) - Vocals

Duduka da Fonseca (Astrud Glberto) - drums

Helio Alves (Herbie Mann, Paquito de Rivera)-piano

Uli Zrenner -bass

 

Karten im Vorverkauf 18.- € + Geb. - AK 25.- €

 

Samstag 24.März 21 Uhr

Alexander-Rotondi-Chicco-Reiter

Eric Alexander Eric Alexander

Alexander - Rotondi - Chicco - Reiter

„UNITY“


Der Tenorsaxophonist Eric Alexander aus New York gehört zu den wichtigsten Vertretern des aktuellen Modern Straight Ahead Jazz weltweit. Er studierte an der University of Indiana und am William Paterson College in New Jersey bei Joe Lovano, Rufus Reid und Harold Mabern. 1991 wurde er Zweiter im Thelonious-Monk-Saxophon-Wettbewerb und machte im selben Jahr seine ersten Aufnahmen. Sein erstes Album als Leader (Straight Up) erschien 1992, 1998 nahm er mit seinem eigenen Sextett One for All das erste einer Reihe von Alben (Optimism) auf. 2003 war er „Musician of the Year“ der Jazz Week, 2004 unterzeichnete er einen Exklusivvertrag bei High Note Records.
 
Sein langjähriger Partner im Sextett One for All ist der Trompeter Jim Rotondi, der auch bei dieser Tour mit dabei ist. Rotondi studierte an der North Texas State University, 1984 erlangte er den ersten Platz bei der International Trumpet Guild's Jazz Trumpet Competition. 1987 zog er nach New York und arbeitete dort mit Künstlern wie Ray Charles, Lionel Hampton, dem Toshiko Akiyoshi Jazz Orchestra, Lou Donaldson, Curtis Fuller und George Coleman u. v. a.

Das Line Up mit Trompete, Tenorsaxophon, Hammond Orgel und Schlagzeug ist eine klassische Besetzung der Jazzgeschichte, eine herausragende Aufnahme mit dem Titel „Unity“ stammt von Larry Young mit den Mitmusikern Woody Shaw, Joe Henderson und Elvin Jones. Diese legendäre Musik wird im Rahmen dieser Europatournee präsentiert.

Eric Alexander und Jim Rotondi werden dabei von zwei herausragenden Musikern des europäischen Jazz begleitet: der großartige Pianist und Organist Renato Chicco studierte in Graz und lebte ab 1987 in den USA. Von 1990-91 war er Mitglied des Lionel Hampton Orchestra und ab 1991 bei Jon Hendricks & Company, in diesem Rahmen auch Radio- und Fernsehshows in den USA. Er spielte mit Größen wie Woody Shaw, Freddie Hubbard, Clark Terry, Benny Golson, Wynton Marsalis, Gary Burton, Milt Hinton, Reggie Workman, Jerry Bergonzi, Adam Nussbaum, Dick Oatts, Cecil McBee etc. Der 28-jährige Schlagzeuger Bernd Reiter, Preisträger beim Hans Koller Preis, dem österreichischen Jazzpreis, im Jahre 2006 und mittlerweile in München lebend, spielte trotz seiner Jugend bereits mit vielen Größen des Jazz  wie Mundell Lowe, Steve Grossman, John Marshall, Brad Leali, Andy KcKee, Claudio Roditi, Joe Haider, Agostino Di Giorgio u. v. a.

Dieses Quartett bietet mitreißend energetische und swingende Musik auf allerhöchstem Niveau, gleichermaßen mit Professionalität und viel Enthusiasmus vorgetragen, einfach „Jazz at its Best“!!!


Eric Alexander (USA) - tenorsax

Jim Rotondi (USA) - trumpet

Renato Chicco (SLO) - organ

Bernd Reiter (A) - drums


Karten AK 15.-10.-€ 

Samstag 31.März 21 Uhr

BEBELAAR/JOOS/LENZ

Bebelaar / Joos / Lenz 
"Der Meister sind sich einig" So titelte die Rheinpfalz nach einem Konzert dieser Besetzung, die sich konsequent in den Gewässern des europäischen Jazz bewegt und in großen Bögen improvisiert und sich den Kompositionen von Patrick Bebelaar widmet.
Künstlerisch kultivierte Anarchie könnte man das Konzept der drei Musiker nennen, die bereits seit über zehn Jahren in dieser Besetzung zusammen spielen.
Ihre Musik vereint sie zu einem Kollektiv, bei dem mal der eine, mal der andere die Führung übernimmt, um sie dann wieder an den nächsten weiterzugeben. Hemmungslos leben sie den Kampf mit und gegen das Kollektiv, fesseln das Publikum und erlauben niemanden sich dieser Fesseln zu entledigen, bis ihr musikalisches Zwiegespräch zu einem befreiendem Ergebnis führte.
Dabei dienen die Kompositionen Bebelaars mal als feste Vorgabe, mal als Improvisationsanweisung, mit offenem Ausgang.

Herbert Joos hat nicht nur den Jazzpreis des SWF bekommen, er hat sich auch als jahrelanger Solist des "Vienna Art Orchesters" weltweit einen Namen gemacht.

Günter Lenz wurde im letzten Jahr als erster mit dem "Waldi – Heidepriem – Preis" der Stadt Freiburg ausgezeichnet. Mit der eigenen Band "Springtime" bekam er 1978 den Deutschen Schallplattenpreis. Er spielte mit Sonny Rollins, Art Farmer, Dexter Gorden, Lee Konitz, John Surman, Quincy Jones, Manfred Schoof und vielen anderen.

Patrick Bebelaar
 zählt zu Deutschlands renomiertesten Pianisten. Im Jahr 2000 wurde er mit dem Jazzpreis Baden-Württemberg ausgezeichnet. Er komponierte im Auftrag der Internationale Bachakademie, des Deutschen Literaturarchivs, der Stadt Esslingen u.v.a., arbeitet seit vielen Jahren mit Michel Godard, Joe Fonda, Carol Rizzo, Gavino Murgia, Pandit Prakash Maharaj, Mike Rabinowitz, Mike Rossi, Hakim Ludin, 
u.v.a.
Karten AK 15.-/10.-€